Задание
Wie entwickelte sich das Graffiti? Bringen Sie die Texte in die richtige Reihenfolge.
- Erste Graffitis malten Künstler der Steinzeit. Werke, wie wir sie heute kennen, schufen junge Männer in der sechziger Jahren in Philadelphia und New York. Ein aktiver Tagger war TAKI 183. Er jobbte als Bote und hinterließ fleißig Spuren. Die New York Times veröffentlichte am 21. Juni ein Interview mit ihm. Das Datum gilt als der Beginn der Bewegung: Vor allem Ghetto-Kids sprühten Kürzel an Wände und Züge.
- Graffiti werden zunehmend als Kunstform akzeptiert: Die Writer wollen aus der Masse herausstechen und schaffen neue Stile. Qualität gewinnt an Bedeutung. In den US-Städten beginnt man, den Schmierereien auch Positives abzugewinnen: Wer sprüht, lungert weniger herum. Von 1983 an erobert die Graffitiszene auch die deutschen Großstädte.
- Europas Writer laufen den Amerikanern den Rang ab. Zum einen, weil sie Szene hier sehr aktiv ist, zum anderen, weil die Polizei in den USA hart durchgreift. Graffiti sind nicht mehr bloß ein Ghetto-Phänomen. Auch in wenig urbanen Gegenden schmücken Pieces und Tags die Wände. Graffiti werden zum Markt, an dem viele mit Auftragsarbeiten verdienen, Berlin gilt als die Stadt mit den meisten Sprühern in Europa.
- Die Szene wehrt sich gegen Kommerzialisierung. Teils mit, teils ohne Erfolg. David Choe bemalt die Büros von Facebook - er erhält Firmenanteile, die geschätzt 200 Millionen Dollar wert sind. Neben klassischer Sprühkunst entwickelt sich Street-Art: Künstler wie die der Brite Bansky nutzen Schablonen, Aufkleber, Tapeten. Er bringt Werke sogar ungefragt ins Tate Modern und den Louvre.