Lies den Text und beantworte die Frage.
Wasser ist bei uns immer verfügbar, so sind wir es gewohnt. Tagein. Tagaus. Doch die Klimakrise setzt auch die Wasserversorgung unter Druck: Böden sind extrem ausgetrocknet und können das Regenwasser schlechter speichern. Und wenn die Trockenperioden in den nächsten Jahren anhalten, was die Klimaprognosen zeigen, dann könnte es auch in manchen Regionen in Deutschland Situationen der Wasserknappheit geben. Wie steht es um die weltweite Wasserversorgung? Die Forscher suchen Antworten mit Hilfe von Satelliten. Die Bewegung des Wassers durch das Erdsystem kann man nicht direkt sehen. Aber jeder weiß: Pflanzen wachsen mit Wasser. Also man kann Pflanzen beobachten, indem sie wachsen und kann zurückschließen, wieviel Wasser sie für dieses Wachstum benötigen. 70 Prozent des verfügbaren Süßwassers werden für die Bewässerung von Pflanzen für Mensch und Nutztier verwendet. Die Forscher wollen herausfinden, wo die Landwirtschaft Wasser verschwendet und wo sie weniger Wasser benutzen könnte, um die gleiche Menge an Produkten zu produzieren. Der Klimawandel verschärft die Wasserextreme: In Gegenden, die ohnehin zu trocken sind, wird es noch trockener. Feuchte Gebiete wie etwa Skandinavien dagegen werden feuchter. Jeder Mensch hat seinen individuellen Wasserverbrauch in der Hand. Zum einen die alltägliche Nutzung beim Waschen, Kochen und Spülen – hier verbraucht man in Deutschland zwischen 120 und 130 Liter am Tag. Außerdem steckt Wasser in allen Produkten, die man konsumiert – Nahrungsmittel, Kleidung, Elektronik und auch im Strom. Wenn man das zusammenrechnet, dann liegen wir bei ungefähr 6.000 Litern pro Person und Tag.
Welcher Titel passt zum Text?
- Wasserverschmutzung im Meer
- Überschwemmungen in Deutschland
- Wasserversorgung unter Druck
- Wasserreinigung